Beteiligung der Bürger und der Vereine


Dezember 2017 Bürgerbefragung zur Mitwirkung

20.12.2017

Bürgerbefragung

In den nächsten Tagen werden die Bögen für die Bürgerbeteiligung am Projekt Hatzenport Hof ausgegeben. Alle Bürger ab 16 Jahren sind aufgefordert mitzumachen, indem sie an der Befragung teilnehmen. Diese Befragung ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Förderung des Projektes.

Aus dem Prozess der Dorferneuerung ging das Projekt Hatzenport Hof als ein Gemeinschaftsprojekt hervor. In vielen Infoveranstaltungen wurde das Konzept in seinen Entwicklungsschritten vorgestellt. Dieses wurde nach der Ablehnung der Industriehalle durch die Förderbehörde neu überdacht.

Es entstand ein umfangreiches und kostenintensives Projekt für Bürger- und Nachbarschaft, für Begegnung und Grundversorgung, für Dienstleistung und Vereinsnutzung.

Es ist das Zukunftsprojekt in der Dorferneuerung und für die Lebensfähigkeit unseres Dorfes und die Lebensqualität in unserem Dorf von entscheidender Bedeutung.

Nur bei entsprechender Akzeptanz in der Bürgerschaft und mit ehrenamtlicher Tätigkeit kann es umgesetzt werden.

 

Genau danach fragt der Bogen:

Werden Sie die Einrichtung nutzen oder werden Sie gar selbst ehrenamtlich aktiv um das Projekt mit nach vorne zu treiben?

 

Über weitere Inhalte informiert ein Flyer, der dem Befragungsbogen beigelegt ist. Alternativ können sich die Bürger auch bei den Mitarbeitern des Arbeitskreises oder beim Ortsbürgermeister über die Inhalte informieren.

Die ausgefüllten Bögen können gerne durch Einwurf in den Briefkasten am Kindergarten, Oberstr. 70, oder beim Ortsbürgermeister, Moselstr.70, zurückgegeben werden. Die Rückgabe ist erbeten bis zum 31.01.2018.


September 2017 DEtailberatungen mit Vereinsvertretern

07.09.2017

Detailberatungen zum Thema Hatzenport Hof

Nach den Beschlüssen im Ortsgemeinderat hatte der Ortsbürgermeister zu der angekündigten Sitzung zur Beteiligung der Vereine an den Planungsdetails am 07.09.2017 eingeladen. Leider waren nicht alle Vereine dieser Einladung gefolgt. Die Enttäuschung einiger Vereine über die Forcierung eines Konzeptes mit Abriss der Industriehalle war vielleicht doch zu groß. 

Unter Vorsitz von 1. Ortsbeigeordnetem Frank Föhr wurden intensiv die Details im Beisein der Planerin besprochen, die nunmehr versuchen wird, diese Anregungen in die Detailplanungen einzuarbeiten. 

Neben den allgemein definierten Wünschen und Anforderungen (Bistro, Gemeinschaftsräume, Verkaufsfläche, Treffpunkt...) erhielten die Vereine erneut Gelegenheit zur Stellungnahme und zur Äußerung von Gestaltungs-wünschen.

Verkaufsladen:

Die vorgesehene Fläche erscheint ausreichend. Der Lagerraum könnte bei Verlegung des Technikraums in das 1. OG könnte größer ausfallen.
Das Gebäude ist mit Stützen versehen. Ein Wegfall der Stützen wird angeregt.

Funktionsräume:

Eine Deckenhöhe von 2,5 m wird als zu niedrig eingeschätzt und soll nach Möglichkeit erhöht werden (ca. 3 m). Eine Belüftungsmöglichkeit wird vorgeschlagen, ebenso ein Wasseranschluss.

Darüber hinaus wird eine ausreichende Größe (ca. Bühnengröße) für Theaterproben gewünscht, wenn zwei der Räume zu einem großeren Raum geöffnet werden sollen.

Dachgeschoss:

Die Gestaltung des Dachgeschosses soll eine spätere flexible Nutzung gewährleisten. Eine Wärmedämmung / Isolierung für das Dach sowie Fenstermöglichkeiten (ggf. Lichtbänder) für einen späteren Ausbau sind vorzusehen. Der Technikraum (mit Heizung)  soll in das 1. OG verlegt werden.

Ausreichend Flächenreserven, durchaus im Außenbereich des Gebäudes oder aber auch innen für den späteren Einbau eines Aufzuges sind einzuplanen.

Es wird angeregt, die Andienung des 1. OG durch einen Gabelstapler zu ermöglichen und eine entsprechende Öffnung vor zu sehen.

Heizung:

Möglichkeiten für den Einbau einer Gasheizung (ggf. mit Gastank) sind zu prüfen.

Stromversorgung:

Optional sollte ein Solardach vorgesehen werden. Die Stromversorgung in der Küche ist ausreichend zu bemessen.

Wagenbauhalle:

Im Gegensatz zum Konzept waren sich die Anwesenden soweit einig, dass anstelle eines einfachen Unterstandes eine Wagenbauhalle, dreiseitig geschlossen mit Tor errichtet werden soll.

Da der Wagenbau auch in kälteren Jahreszeiten erfolgt, sollte die Halle beheizbar und kälteisoliert sein. Ein 400V/16A Stromanschluss sollte eingeplant werden. Ebenfalls ist ein Tor mit ausreichender Durchfahrtshöhe und  –breite vorzusehen.

Die Wagenbauhalle sollte möglichst großzügig dimensioniert werden. Da die Andienung auch mit Gabelstapler erfolgt, ist eine tragfähige und befahrbare Zuwegung vorzusehen.

Außenanlage:

Es wird eine Baumallee an der Südseite der Halle vorgeschlagen, das bis zum Fußpfad im Brühl führt. Das Bistro sollte eine Terrasse erhalten. Die bereits angedachte Boulebahn soll ebenfalls in die Planung mit aufgenommen werden. Die Notwendigkeit zur Ausweisung von Parkplätzen ist gegeben. Ausreichend Parkplätze sind sowohl von der Maifeldstrasse aus als auch im hinteren Bereich der Liegenschaft vorzusehen.

Weitere Vorgehensweise:

Die Dorfplanerin soll nunmehr die vorgetragenen Wünsche nach Möglichkeit bei der Erstellung einer genehmigungsfähigen Planung berücksichtigen, die dann abschliessend im Ortsgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt wird.


April 2017 Diskussionsrunde mit Vereinsvertretern

18.04.2017

Diskussionsrunde mit Vereinsvertretern zum Projekt Hatzenporter Hof

Anfang April 2017 wurde über den Sachstand Hatzenporter Hof und die fehlende Umsetzungsmöglichkeit des Projektes in der Industriehalle berichtet.

Die von Ortsbürgermeister angeregte und moderierte Runde mit Vereinsvertretern der Hatzenporter Vereine zum Projekt Hatzenporter Hof war mit 27 Teilnehmern gut besucht. Lebhaft und auch kontrovers wurden die notwendig gewordenen neuen baulichen Voraussetzungen für die Umsetzung diskutiert, nachdem die Industriehalle als Baukörper keinerlei Förderung erfährt.

Einigkeit herrschte weitgehend darüber, dass seit dem Beginn der Dorfmoderation in Hatzenport lange genug darüber diskutiert worden ist, was für die Zukunft der Menschen in Hatzenport zu tun ist, für junge und ältere Mitbürger, und dass endlich konkrete Maßnahmen her müssen.

Es wurde mehr als kritisch gefragt, ob der Bevölkerungsrückgang der letzten Jahre immer so weiter gehen wird, wenn Hatzenport nicht in die Infrastruktur investiert.

In der Diskussion über die Finanzmittel, die sich Hatzenport leisten könne, um ein solches Projekt zu stemmen, informierte der Ortsbürgermeister darüber, dass sich gerade sinkende Einwohnerzahlen im Finanzausgleich fatal auswirken. Ein Zuzug von 10 Einwohnern erbringt derzeit eine Finanzverbesserung von knapp 2000 € je Jahr. Ein weiterer Rückgang von 10 Einwohnern je Jahr heißt aber auch, dass dem Gemeindehaushalt in etwa ein ähnlicher Betrag wegbrechen würde. Von daher vertrat er klar seine Auffassung, dass das wichtigste Ziel die Stabilisierung und Verbesserung der Einwohnerzahlen ist und dass die nur gelingen kann, wenn Hatzenport in die Infrastruktur investiere.

Es geht längst nicht mehr nur um einen Dorfladen und damit auch um die Grundversorgung der Bürger. Es geht um einen Mehrwert für die Dorfgemeinschaft in Form von Serviceleistungen, von Möglichkeiten der Begegnung und Kommunikation, von konzentriertem Nutzungsmöglichkeiten für die Vereine, denen keine eigenen und geeigneten Raumangebote zur Verfügung stehen.

Gerade für die Vereine ist es wichtig, dass Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Vor allem um größere Veranstaltungen in der Alten Abfüllhalle vorbereiten zu können. Denn diese jetzt in Privathand stehende Halle wird vor und nach den Veranstaltungen nach ihrem Umbau in dem Umfang wie bisher nicht zur Verfügung stehen.

Die Vereine sind nun aufgerufen, sich bis Ende April zu äußern, in welcher Form sie sich bei der Überarbeitung des Projektes in Richtung Zukunftsfähigkeit des Dorfes beteiligen können und wollen.

 

Der Arbeitskreis „Hatzenporter Hof“ sollte um interessierte und engagierte Mitstreiter aus allen Bereichen des Dorflebens ergänzt werden, die die Ausarbeitung vor allem des Gebäudestandortes und des Gebäudekonzeptes erarbeiten und zur Förderungsfähigkeit bringen.